Albert-Schweitzer-Realschule
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ASR aktuell

Schulfest - 21. Juli 2017

Schulhof der ASR

 

Prüfen - rufen – drücken! Schüler lernen Leben retten

Aktion "Löwen retten Leben" an der Albert-Schweitzer-Realschule Bruchsal

 

"Klack - klack" klingt es jedes Mal durch das Foyer der Albert-Schweitzer-Realschule, wenn die Schülerinnen und Schüler der 10. Klasse mit beiden Händen den Brustkorb der 15 Übungspuppen namens "Anne" herunterdrücken, an dem sie die Herzdruckmassage üben. Obwohl es die 6. Stunde des Freitagvormittags ist und die Klasse eigentlich schon aus hätte, knien alle konzentriert auf den Matten und üben die Herzdruckmassage. Lehrer Daniel Mitschele, ausgebildeter Rettungssanitäter und Erste-Hilfe-Ausbilder beim DRK Kreisverband Karlsruhe, geht währenddessen herum und korrigiert Stellung oder Position der Hände und gibt Tipps zum Kraftaufwand. Jetzt endlich können die Mädchen und Jungen die Faustregel "Prüfen - Rufen - Drücken" praktisch umsetzen, deren Basics sie direkt vorher in einer Einführungsstunde von ihrem Lehrer zur Aktion "Löwen retten Leben" erfahren haben.

 

Dabei sprechen sie zuerst die betroffene Person an, um herauszufinden, ob sie bei Bewusstsein ist. Sie üben auch, Verantwortung abzugeben, indem sie jemanden der Umstehenden auffordern, den Notruf 112 zu wählen. Als nächstes überprüfen sie die Atmung. Spüren, hören und sehen sie weder an Brustkorb noch am Mund etwas, beginnen sie mit der Herzdruckmassage. Weil diese sehr anstrengend ist, arbeiten sie meist zu zweit, damit sie sich abwechseln können. „Auch bei den Profis vom Rettungsdienst lässt die Kraft und damit die wichtige Drucktiefe nach zwei Minuten nach, so dass dann ein Wechsel sinnvoll ist“, erläutert Daniel Mitschele.

 

Unser Gehirn kommt nach einem Atemstillstand maximal drei bis fünf Minuten ohne Sauerstoff aus, bevor gravierende Schäden entstehen. Der Rettungsdienst braucht jedoch in der Regel länger, bis er übernehmen kann. Der Körper kann einige Minuten mit dem noch vorhandenen Restsauerstoff im Blut auskommen, wenn der Kreislauf aufrecht erhalten wird. Eine Herzdruckmassage ist also deutlich besser, als gar nichts zu tun. Doch leider haben viele Menschen bisher nicht den Mut und das Wissen, zu helfen: In Deutschland beginnen nur etwa 15 Prozent der Laien mit Wiederbelebungsmaßnahmen – in den Niederlanden und in Skandinavien ist diese Rate mehr als vier Mal so hoch. Damit ist Deutschland derzeit Vorletzter in Europa. Dies wollen die Initiatoren der Aktion ändern, denn jede Minute, die man später mit Wiederbelebung anfängt, sinkt die Chance aufs Überleben um zehn Prozent.

 

Die Initiative „Löwen-retten-Leben“ ist ein Projekt in Baden-Württemberg, an dem unter anderem das Land und das Deutsche Rote Kreuz beteiligt sind. Die Schulen nehmen auf freiwilliger Basis daran teil. Ziel ist es, Schülerinnen und Schüler die Sicherheit für den Ernstfall zu geben und damit die Überlebenswahrscheinlichkeit bei einem Herzstillstand kontinuierlich zu erhöhen. Dazu soll in Zukunft bereits ab Klasse 7 jedes Schuljahr einmal die praktische Reanimationsübung an der Übungspuppe wiederholt werden. Den einzigen Fehler den man übrigens machen kann, ist nichts zu tun, betont Daniel Mitschele.

 

Beim abschließenden Teamwettbewerb, der "Challenge", geben die Jugendlichen alles: Zu Musik mit 100 Schlägen pro Minute - der gewünschten Reanimationsgeschwindigkeit - zeigen die Mädchen und Jungen, wie lange sie durchhalten. Natürlich hört niemand in der Gruppe auf, bevor ihr Ausbilder die Musik stoppt – obwohl so manche Schülerin bereits gereizte Handballen hat und viele der Jungen rot im Gesicht sind von der Anstrengung. Waren zu Anfang der Doppelstunde einige noch unglücklich wegen des späteren Starts ins Wochenende, erachten am Ende alle in der Feedbackrunde diese Schulstunden sowohl für interessant als auch für sinnvoll. „Man kann etwas praktisch tun und helfen ", spricht Semih das aus, was viele denken. „Vielleicht wurde ja auch gerade ein kommender Lebensretter ausgebildet“, gibt Daniel Mitschele zu bedenken. „Man könne sich ja schließlich nicht aussuchen, welche Situationen das Leben für einen bereithält.“

Sabine Staub-Kollera

 

Weitere Informationen zur Aktion finden Sie unter:

www.loewen-retten-leben.de

Informationen zu Kursterminen in Erster Hilfe gibt es z.B. unter

www.drk-karlsruhe.de

 

Informationen zu „Prüfen-Rufen-Drücken“

 

Wenn Sie eine leblose Person auffinden gehen Sie wie folgt vor:

PRÜFEN – Prüfen Sie das Bewusstsein indem Sie die Person laut ansprechen und anfassen. Sollte sie keine Reaktion zeigen, prüfen Sie die Atmung für etwa 10 Sekunden.

RUFEN – Rufen Sie den Rettungsdienst unter der Notrufnummer 112: Geben Sie genaue Auskunft zur Situation und legen Sie nicht auf! Sie bekommen Anweisungen, wie Sie helfen können.

DRÜCKEN – Sollte keine Atmung vorhanden sein, machen Sie - wenn möglich - den Brustkorb der Person frei und legen Sie sie auf einen harten Untergrund. Suchen Sie die Brustkorbmitte und legen Sie einen Handballen darauf. Die zweite Hand gehört direkt darüber.

Drücken Sie mit beiden Armen den Brustkorb etwa 5-6cm zusammen. Die Arme müssen für die Kraftübertragung die ganze Zeit durchgestreckt sein! Die Geschwindigkeit sollte ungefähr 100 Herzdruckmassagen pro Minute betragen – etwa wie der Rhythmus im Song Stayin´ Alive.

Wechseln Sie wenn möglich spätestens nach 2 Minuten mit jemandem ab oder wenn die Kraft nachlässt. Führen Sie die Reanimation ohne Unterbrechung weiter fort, bis der Rettungsdienst eintrifft und übernimmt.

 

 

Die neue Schulkleidung ist da!!

 

 

Hallo liebe Eltern, LehrerInnen und SchülerInnen!

 

Wir, die Klasse 8b, wählten in diesem Schuljahr das WVR-Projekt Schulkleidung aus. Auf dem Bild sehen Sie unsere Produkte, die wir momentan zum Kauf anbieten. Wir haben in diesem Jahr neue Designs und Modelle im Programm, die es zuvor in der Schule noch nicht gab, z.B. Sportbeutel, Tasse, Snapback und Sweatjacke. Darüber hinaus gibt es auch wieder T-Shirts und Sweatshirts über uns zu bestellen. Sets sind ebenso erhältlich, so z.B. das „Chill-Set“, welches aus Snapback und Sweatjacke besteht.

 

Wir würden uns freuen, wenn Sie sich etwas von unseren Produkten kaufen. Bestellzettel sind bei uns erhältlich!

 

 

Bis bald!

Die Klasse 8b

 

Eine Vision nimmt Gestalt an

Pläne für das individuelle Lernen in Klasse 5

Sogenannte Lernwegelisten für die Hauptfächer Deutsch, Mathematik und Englisch haben die Lehrerinnen und Lehrer der Albert-Schweitzer-Realschule (ASR) in Bruchsal im Rahmen ihres "Pädagogischen Tags" erarbeitet. Diese Checklisten mit Aufgaben werden bereits ab sofort in den fünften Klassen im Rahmen der individuellen Förderung eingesetzt, obwohl der neue Bildungsplan dies erst ab dem Schuljahr 2016/17 vorsieht. Einen Freitagnachmittag und den folgenden Samstagvormittag hat das gesamte Team der ASR investiert, damit die Klassen von Anfang an parallel arbeiten können.

Die Arbeitspläne enthalten Aufgaben für die drei an der Realschule unterrichteten Niveaustufen. G steht dabei für das grundlegende Niveau, M für das mittlere Niveau und E für das erweiterte Niveau. Die Schüler/innen suchen sich die Aufgaben entsprechend ihrer Fähigkeiten heraus. In Mathematik etwa wiederholen sie beim Thema "Multiplizieren im Kopf" auf dem G-Niveau das Kleine Einmaleins, auf dem M-Niveau wird dagegen gefordert, Rechenwege zu erkennen, etwa mit welcher Zahl man die 8 multiplizieren muss, um 40 zu erhalten.

"Ab diesem Schuljahr wird niemand mehr gebremst und auch niemand mehr abgehängt", freut sich Schulleiter Hans-Jörg Betz und ergänzt: "So bekommen die Guten Rückenwind, da alle im eigenen Tempo arbeiten, und die anderen erhalten fundierte Grundkenntnisse." Die Realschule werde dadurch noch besser ihrer Aufgabe gerecht, zusammen mit den beruflichen Gymnasien ein "Gymnasium in neun Jahren" (G9) zu bilden, fügt Betz hinzu.

Denn jetzt muss bei der Erarbeitung eines Themas niemand mehr die leichten Aufgaben wiederholen. Wenn sie sich sicher fühlen, können die Schüler/innen sofort bei der nächstschwierigeren Aufgabe einsteigen. Dies entscheiden sie entweder alleine oder sie holen sich bei ihrer Lehrperson eine Rückmeldung, erläutert Christina Keifel, Fachschaftsleiterin Mathematik. Umgekehrt muss auch niemand sich durch das nächsthöhere Niveau quälen, ohne schon alles verstanden zu haben. Um die Mädchen und Jungen bei der Wahl des Niveaus zu beraten, beobachten die Lehrer/innen sie zu Beginn des Schuljahres. Auch die eigene Einschätzung spielt für die Wahl der Aufgaben eine Rolle.

Im Fach Deutsch können sie beim Schreiben einer Geschichte nach Bildern wählen, ob sie dafür die Bilder in der richtigen Reihenfolge benutzen oder ob sie diese erst selbst ordnen möchten. Bei den ganz starken Schüler/innen fehlt zudem das letzte Bild und sie erfinden einen eigenen Schluss. Auch in Englisch bedeuten die Niveaustufen unterschiedlich umfangreiche Hilfen Erleichterungen: Zum Thema "Ich kann über mich schreiben" erhalten die Schüler/innen auf dem G-Niveau als Beispiel den Steckbrief des Monsters von Loch Ness in Stichworten, die sie entsprechend auf die eigene Person umformulieren. Die Aufgaben auf dem M-Niveau stellen das Monster mit einem fortlaufenden Text vor und fordert sie auf, über sich selbst ebenfalls in ganzen Sätzen zu schreiben. Auf dem E-Niveau bewältigen die Mädchen und Jungen diese Aufgabe mit noch weniger Hilfen.

Die Fachlehrer der handwerklichen Fächer stellten am Pädagogischen Tag verschiedene Signale her, die das individuelle Lernen unterstützen. Die "Ampelhölzchen", Holzblöcke mit einer grünen und einer roten Hälfte, sind für die Lernstudios bestimmt. Sie zeigen an, wenn jemand eine Frage hat. Eine Doppelfunktion erfüllen die Stehsammler: Einerseits bewahren die Schüler/innen darin im Klassenzimmer die Bücher und Hefte auf, die sie nicht mit nach Hause nehmen. Dadurch, dass sie an einer Längsseite rot und auf der anderen grün gestrichen sind, weiß auch hier die Lehrperson, wann sie gefordert ist. Die "Wartehäuschen" wiederum sind unter anderem für die Partnerarbeitsmethode "Lerntempoduett" bestimmt. Dann finden sich hier Schüler/innen zusammen, um ihre Lösungen zu vergleichen, sobald sie ihre Aufgaben bearbeitet haben.

Konzipiert wurde ebenfalls der Plan für das neue Fach "Medienbildung", bei dem im ersten Jahr zunächst der Umgang mit dem PC im Mittelpunkt steht. Die Schüler/innen lernen die gängigsten Officeprogramme, außerdem steht die Sensibilisierung im Umgang mit dem Internet auf dem Stundenplan.

Sabine Staub-Kollera

 

 

Lehrkräfte bei der Erstellung von Materialien für die individuelle Förderung in Klasse 5

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