Eine freudige Überraschung gab es am letzten Mittwoch für Anne-Sophie Stein, Schülerin der Klasse 9b der Albert-Schweitzer-Realschule Bruchsal: Sie war die zweitausendste Schülerin, die seit Juli 2008 erfolgreich den Berufsnavigator der Volksbank Bruchsal-Bretten durchlaufen hat. Vorstandsvorsitzender Roland Schäfer und Personalleiterin Gabriele Pichlau gratulierten Anne-Sophie und überreichten ihr eine Kino-Gutscheinbox.
Für den Förderverein der Schule konnte Rektor Hans-Jörg Betz einen Scheck in Höhe von 2.000 Euro entgegennehmen. Der Berufsnavigator ist Teil einer Kooperationsvereinbarung zwischen der Volksbank Bruchsal-Bretten und der Albert-Schweitzer-Realschule im Rahmen der Berufsorientierung. „Wir sind sehr froh darüber, dass wir unseren Schülern mit Unterstützung der Volksbank diese Möglichkeit anbieten können“, sagte Hans-Jörg Betz. Von Dienstag bis Donnerstag nahmen Schülerinnen und Schüler von insgesamt sieben neunten Klassen der Realschule an dem Programm teil. Im Namen des Fördervereins bedankte sich Konrektor Eckard Baier, Hauptorganisator der Berufsorientierung, für die Spende. Sie soll für die Anschaffung eines Beamerkoffers verwendet werden.
Die Volksbank bietet den Schulen in ihrem Geschäftsgebiet den Berufsnavigator kostenlos an. Seit Juli 2008 haben bereits 74 Schulklassen aus acht Schulen an den 29 Beratungstagen teilgenommen. In dem computerunterstützten Verfahren bewerten jeweils vier Schüler sich und ihre Schulkameraden anonym per Computereingabe. Rund 50 Eigenschaften wie Kreativität, Ehrgeiz, Intelligenz oder Auftreten werden mit einer Ausprägungsskala von 1-7 beurteilt. Daraus wird dann vom Berufsnavigator für jeden Schüler ein individuelles Stärkenprofil erstellt und mit entsprechenden Berufsprofilen verglichen. Die zehn Berufe mit der größten Übereinstimmung werden ausgewählt und den Schülern im persönlichen Gespräch von ausgebildeten Personalberatern vorgestellt.
„Die Förderung von Jugend, Bildung und Kultur ist ein Teil unseres Selbstverständnisses“, erläutert Roland Schäfer die Gründe und Motivation für das finanzielle und personelle Engagement. „Als Genossenschaftsbank in der Region sind wir unserem Förderauftrag verpflichtet und fühlen uns verantwortlich für die Menschen, die hier leben. Deshalb freuen wir uns, dass so viele Schüler, Lehrer und Eltern unser Angebot annehmen und den Berufsnavigator als wichtiges Instrument auf dem Entscheidungsweg zum richtigen Beruf einstufen.“ Für 2011 haben sich bereits zehn Klassen aus verschiedenen Schulen der Region für den Berufsnavigator angemeldet.
22.10.10/pf (BNN)
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